Großfahrt 2010 - South Shields und London
Vom 15.07. bis 05.08.2010
Donnerstag der 15.07.2010:

Am Barmer Bahnhof steht ein roter Bus aus Dortmund mit einem orangenen Anhänger aus Wuppertal. (Achtung Warnung; Sollten Sie vorhaben einen Mercedes Minibus mit dem Kennzeichen DO.-NR 50 bei der Firma Special Cars Gmbh & co KG - Hagen  zu mieten, dann kann ich nur raten, -  Finger weg. - Das Fahrzeug ist nicht versichert und im Falle eines Liegenbleibens weigert sich der der Vermieter die Kostenübernahmeerklärung und damit der Reparatur zu übernehmen - Eine rechtliche Auseinandersetzung, steht im Raum)  9 nervöse Pfadfinder stehen dumm drum rum. Einer ist besonders durcheinander. Der Dicke heißt Kelly. Endlich nach dem die letzten Küsschen an die Eltern verteilt wurden geht es los. Über die Autobahn bis nach Ijmuiden bei Amsterdam. Nach knapp 4 Stunden erreichten wir die Fähre. Hier durften wir noch zwei Stunden warten, bis wir in den Bauch der Princess of Norway einfahren durften. An Bord des Pottes suchten wir die Kabinen auf. Später durchstöberten wir die Fähre von oben bis unten. Der Wind war ziemlich stark, oder waren wir doch besoffen? Jedenfalls torkelten wir ziemlich haltlos durch die Gänge. Bonsai ließ sich den Tag, bzw. ihr Essen noch einmal durch den Kopf gehen. Im Laufe der Nacht lies der Wind nach.

Spruch des Tages - Einstein: "Jeder Mensch kann drei Tage ohne Pizza überleben"
Am nächsten Morgen genossen wir das große Frühstück. Da die Mädchen ihre Uhren zu früh umgestellt hatten, kamen sie zu spät. Trotzdem wurden sie später wieder in den Bus gelassen und durften nach einer Gesichtskontrolle durch den englischen Zoll nach GB einreisen. Von der Fähre bis zum Zeltlager brauchten wir trotz mehrerer Umkreisungen in den Round About nur 45 Minuten. Hier mussten wir warten, bis der Camp Warden uns das Tor aufschloss. Vorher haben wir noch geholfen alte Paletten über die Mauer zu werfen. Es war unser Brennholz für das Lagerfeuer. --- Kelly
Freitag der 16.07.2010:

Wir luden den Bus aus und bauten die Zelte auf. Erstaunlicherweise hatte Kelly wenig Gefühlsausbrüche, da wir besonders brav waren und die Hände nicht in den Hosentaschen hatten. Selbst die Küche entsprach Kellys wünschen und sah richtig wohnlich aus. Nachdem wir uns auch in unseren luxuriösen Schlafgemächern eingerichtet hatten konnten wir uns getrost von dem Camp Warden Jamie in die Innenstadt von South Shields führen lassen. Wir konnten erstmals Pfundweise Geld ausgeben, unter anderem für Briefmarken. Zudem kauften wir noch zuhause liegen gelassene Küchenutensilien.

Am Abend wurden wir plötzlich aus unserem tiefsten Dösen von lautem Gekreische geweckt. Es waren die Schützlinge von unserem Camp Warden Jamie, der  ihre Gruppenstunde extra für uns auf den Zeltplatz verlegt hatten. Sie wollten uns wach machen, indem sie uns  Kricket lehrten. Wir besiegten sie natürlich haushoch, allerdings muss man beachten das wir ein wenig älter waren (so mindestens 6 , in Kellys Fall so ca. 100 Jahre). Wir luden unsere Gäste zu Kakao und Plätzchen ein und sie sangen uns zum dank dafür ein für uns bekanntes Lied (kleiner Hai) nur auf Englisch. Schließlich gab es einen tränenreichen Abschied von unseren neuen kleinen Freunden. Da man wieder einmal nicht auf Kelly hörte ,"hust, hust", fackelte uns fast die Wiese ab, da die Feuerstelle undicht war. So ließen wir den Tag ohne Lagerfeuer ausklingen und legten uns schließlich in unsere gemütlichen Zelte schlafen. --- Flutschie, Bonsai
Samstag der 17.07.2010:

An diesem Tag wachten wir wieder mal für uns junge Burschen zu früh auf um das genüssliche Frühstück von der Mädchenbande bestehend aus Flutschie, Bobby und Quatschi verspeisen zu können. Nachdem wir das Frühstück beendet hatten setzten wir uns zusammen und besprachen den restlichen Tag. Als Kelly dann endlich mal sprechen konnte und wir über den Verlauf des Tages abstimmten ging es zum Markt von South Tyneside. Da es dort nur Ramsch gab kauften wir nichts ein. Nur Kelly musste sich zwei Gürtel kaufen da ihm die Hose rutschte, weil Kelly angeblich abgenommen hat. Auf der Rückfahrt haben wir dann noch vergebens nach einem Scoutladen gesucht, jedoch fanden wir nur einen Optiker, wo Bonsai sich ihre Brille untersuchen lassen konnte, da sie zuvor von Goofy einen Ball "sanft" ins Gesicht bekommen hatte. Als wir wieder im Camp waren haben wir langsam, wie immer mit dem Turmbau angefangen. Danach haben wir uns zusammengesetzt während Goofy und Flutschi musiziert haben. Nur Spladder und Einstein haben sich noch spät Abends am Lagerfeuer eingefunden und dem Holz beim verbrennen zugesehen. --- Spladder, Einstein

Sonntag der 18.7.2010:

An diesen Tag mussten wir früh raus, da wir einen kleinen Minijob erledigen mussten. an diesem Tag fand der alljährliche "Great Run" statt und da sie zu wenige Leute hatten, die Wasser austeilten, haben wir uns gemeldet. Am frühen Morgen hatten Spladder, Einstein und ich Küchendienst und mussten um 6 Uhr aufstehen um das Frühstück vorzubereiten. Um 8 Uhr waren wir an der Rennstrecke und luden ungefähr 6000 Flaschen Wasser auf die Tische und warteten auf die Läufer. Zuerst kamen Rollstuhlfahrer und fuhren die Strecke ab. Ungefähr 10 Minuten später kamen die Läufer und dann ging der Stress los, da etwa 1000 Läufer (von insgesamt 4500 Läufern) auf einmal etwas trinken wollten. Nach einiger Zeit ging uns das Wasser aus und wir brauchten Nachschub von dem Tisch auf der gegenüberliegenden Seite. Die Gruppenleiter reichten uns die Pakete an. Nach etwa 2 Stunden waren wir endlich fertig und durften einen Teil der übrigen Flaschen mitnehmen. im Zeltlager hatten wir die komplette Seite des Aufenthaltszeltes mit Flaschen voll gestopft. --- Goofy      

Montag der 19.07.2010

Am Morgen wachten wir mit einem kräftigen Niederschlag auf, der sich über den ganzen Tag erstreckte. Aufgrund dieser Tatsache konnten wir leider nicht wie geplant an den Strand gehen. Es war zwar warm aber der Regen drückte die Stimmung.

 So blieben wir den ganzen Tag im Zeltlager bis auf einem kleinen Besuch im Amusement Park, wo hauptsächlich Goofy sein Taschengeld verzockte. Da wir um 7 Uhr zum Grillen eingeladen waren konnten wir nicht lange im Amusement Park bleiben. Zudem hatte Spladder vergessen die Fahne runter zunehmen und bekam mit der Zeit immer mehr Panik. Nachdem wir uns an dem leckeren Buffet satt gegessen hatten, bekam Kelly von den Engländern ein Halstuch überreicht.
Als die Festlichkeiten beendet waren gingen wir zurück zum Zeltlager und versuchten im Regen Feuer zumachen (was uns auch gelang). Während dem Lagerfeuer sangen wir ein paar Lieder und wurden von Flutschi und Goofy mit der Gitarre begleitet. Auch Rudolph beglückte uns mit ein paar schönen Liedern auf ihrer Blockflöte. --- Einstein, Spladder
Dienstag der 20.07.2010

Wie immer frühstückten wir um 9 Uhr, jedoch mussten wir uns dieses mal etwas beeilen, da wir noch Bowlen wollten. Unser alter "Freund" der Regen begleitete uns an diesem Tag mal wieder. Im Bowlingcenter angekommen, bekleideten wir uns mit schicken Schuhen und fingen gleich an zu spielen. Natürlich war die Mädchengruppe die bessere Mannschaft und besiegte die Jungs am Ende Haushoch.

Nach diesem lustigen Ereignis, fuhren wir wieder ins Lager und nahmen unser Vornehmes Mittagessen (Geschnetzeltes mit Reis) ein. Wir leideten jedoch unter Salzmangel, da dies laut Bonsai nicht auf der Packung stand. Da wir das viele Taschengeld ausgeben wollten, nahmen wir eine lange Strecke auf uns, um zum Metrocentre zu kommen. Dort gab es viele Geschäfte, sogar ein Musikgeschäft, wo Flutschie fast einen Herzinfarkt bekommen hätte, bei all den schönen Gitarren (dafür langweilte sie sich in fast allen anderen Geschäften wo die restlichen Mädels ihren Spaß hatten). Da wir wegen Kelly dem alten Shoppingbanausen nach zwei Stunden wieder raus mussten, konnten wir in viele Geschäfte nicht rein. Der Regen begleitete uns auch bei diesem Ausflug, jedoch fing das Unwetter erst richtig an, als wir wieder ins Lager fuhren. Zu unserem großen Pech hatte jemand die Türen der Blockhütte abgeschlossen, sodass wir keine Fluchtmöglichkeiten hatten. Wir hatten zwar einen Schlüssel, jedoch war dieser nicht der richtige. So mussten wir wegen des immer stärker werdenden Unwetters den Camp Warden Jamie anrufen, der auch schnell kam und uns die Türen aufschloss. Endlich konnten wir uns aufwärmen und mussten wegen der überfluteten Zelte "leider" in der "Lodge" schlafen. --- Bobby, Flutschie   
Mittwoch der 21.07.2010

Wir machten uns direkt nach dem Frühstück (das ein wenig später statt fand) auf und fuhren zum Schwimmbad. Da der Wettergott Spladder gesagt hatte, dass es Regnen sollte, fuhren wir nicht nach Beamish (Open - Air Museum), wie vorher geplant. Im Schwimmbad hatten wir viel Spaß und tobten viel.

Mit Hungrigen Mäulern kamen wir aus dem Schwimmbad und fuhren zu "Asda", um Pizza zu besorgen. So konnten wir Einstein das Leben retten, der schon auf Entzug war. Die Pizzen konnten wir in einem Backofen aufbacken die uns die Scouts zur Verfügung stellten. Noch nie zuvor verschlangen wir das Abendessen so schnell. Während dem Essen bekamen wir Besuch von Camp Warden Dennis, der uns mitteilte, dass wir "leider" weiterhin in der Hütte schlafen könnten. Zudem teilte er uns mit, dass wir den für unseren Aufenthalt nicht bezahlen müssten. Dies war ein weiterer Ausdruck der Gastfreundlichkeit. Für uns hieß das jedoch, dass wir die noch trockenen Zelte abbauen  und alles was möglich war einpacken mussten. Wir entkamen dem Nebel nur knapp der sich langsam über dem Zeltplatz ausbreitete. Als wir endlich alle im Haus waren schickte Kelly ein paar arme, unschuldige Mädchen in die tiefste Dunkelheit, um ein Tor zu schließen, dass man nur über einen gruseligen Weg erreichte. Dort angekommen merkten wir, dass dieses Tor schon geschlossen war, was ein wenig Wut in uns hochtrieb. Nach diesem schrecklichen Erlebnis vergnügten wir uns, in den späten Abendstunden bei einem unserer Heißgeliebten "Phase 10" spiele. Der Wetteinsatz war Spüldienst, wobei wir durch unsere Müdigkeit, leider noch keine Sieger feststellen konnten.

 --- Bobby, Flutschie

Donnerstag der 22.07.2010

Wir standen extra früh auf, da wir den ganzen Tag in Beamish geplant hatten.  In diesem Open Air Museum konnte man das Leben der Menschen des 18. und 19. Jahrhunderts betrachten. Nadine fand besonders den Gift Shop interessant, indem man verschiedene Souvenirs fand. Man konnte auch in verschiedene Läden dieser Zeit gehen (z.B. Süßigkeiten - oder einen Hutladen). Besonders Sehenswert waren die Arbeiterhäuser und die Mine, die wir auch von innen besichtigen durften. Jamie war ein wenig verwirrt, da sie vor der Schule von einem verkleideten Lehrer aufgehalten wurde. Dieser wollte sie nur darauf hinweisen, dass sie kurz davor war in den Eingang für die Jungen zu gehen. Da die Mädchen zu faul waren zu fuß zu gehen und auf den Bus gewartet hatten kamen sie ca. 20 min. zu spät. Nachdem sie noch im Gift Shop waren machten wir uns auf den Weg zurück zum Zeltplatz.

 Am Abend folgten wir der Einladung von Jamie zu seiner Gruppenstunde der Scouts. Dort haben wir verschiedene Spiele gespielt,( Mini-Völkerball, Hockey mit kurzen Holzheringen und eine Englische Art von Feuer, Wasser, Sturm) danach aßen wir alle zusammen Pizza. Beim Abschied tauschten wir alle gegenseitig die Halstücher. Manche von uns haben neue Kontakte geknüpft. Als wir wieder im Zeltlager waren gingen die meisten von uns schlafen. --- Bonsai, Rudolph
Freitag der 23.07.2010

Wir standen etwas später auf, damit alle für die Abfahrt am nächsten Tag fit waren. Zudem wartete noch ein "wenig" Arbeit auf uns. Wir hatten den Englischen Pfadfindern versprochen einen Berg Kies sinnvoll zu verteilen, da die Zufahrt mit diesem "Berg" verschüttet war. Natürlich wartete auch noch das letzte Zelt und sonstiges darauf verstaut zu werden. Die Jungs suchten sich die leichteste Arbeit aus (Zelt -, Turmabbau) und ließen die Mädchen (Kelly und Goofy gehörten auch dazu) mit Spaten am Kies berg rumhantieren. Die Mädchen hatten schon die Hälfte geschafft und halfen den "schwachen" Jungs schließlich bei der Bewältigung der restlichen Aufgaben. Diese schimpften über die Langsamkeit der Mädchen, die den Kies Berg beseitigten und meinten sie könnten es besser und schneller. Also packten nun alle an, sodass wir endlich zum lang ersehnten Strand fahren konnten.

 Nach dem dortigen ersten Schreck (Kelly zog sein Hemd aus und cremte sich natürlich nicht ein) sprangen wir jungen Hüpfer ins eiskalte Wasser und schmissen uns in jede erreichbare Welle. Da wir alle hungrig waren mussten wir gegen Nachmittag wieder zurück zur Hütte fahren. Jedoch mussten wir vorher noch tanken und ein paar wichtige Lebensmittel einkaufen. Dabei bemerkten wir ein Flugzeug, dass Kunststücke am Himmel machte. Nachdem wir an der Hütte angekommen waren, fuhren Kelly und ein paar andere los um Fish n' Chips zu kaufen.
Nach diesem köstlichen Mahl waren wir noch zum Abendlichen Segeln eingeladen. Wir mussten uns erst einmal in schicke Neoprenanzüge schmeißen, in denen wir alle unglaublich heiß aussahen. Anschließend fuhren wir mit einem Motorboot raus zu den Segelbooten, denen wir immer paarweise zugeteilt wurden. Ein paar von uns durften die Segelboote sogar selber lenken. Wieder am Ufer angekommen durften wir noch einmal eine Runde schwimmen, denn die Boote mussten aus dem Wasser gezogen werden. Mit klatschnassen Anziehsachen kamen wir wieder aus den Umkleiden und mussten nach einem kleinen Snack wieder fahren. Der Bus wartete darauf beladen zu werden. So konnten wir leider nur kurz ein wunderschönes Feuerwerk bewundern. Wieder daheim wurden die Taschen gepackt und anschließend alles in dem Bus verstaut. So ging auch der letzte Tag der wunderschönen 10 Tagen vorbei und endete mit lautem Geschimpfe von Kelly. --- Flutschie, Quatschie
Samstag der 24.07.2010

Um frühzeitig abfahren zu können standen wir früh auf. Nach kurzem aufräumen und saubermachen, machten wir uns schließlich mit voll bepacktem Bus, aufgeregt und glücklich, auf den Weg nach LONDON. Nach kurzer Zeit waren alle wegen großer Müdigkeit ins Traumland ausgewandert, jedoch wurden wir schnell wieder aus diesem  hinaus geworfen. Unsere Aufmerksamkeit war unweigerlich dem Auto gewidmet, dessen Kupplung seltsame Geräusche machte und schließlich nicht mehr reagierte. Immerhin kamen wir noch bis zum nächsten Nottelefon, von dem Kelly aus Hilfe rief. Nach längerem Warten, flezten wir uns schließlich bei Sonnenschein an der Autobahn auf den Asphalt und sonnten uns dreist. Nach ca. 3 Stunden Wartezeit kam dann ein Abschleppwagen  der uns zuerst nur auf den nächstgelegen Campingplatz bringen sollte, bis unser Auto repariert wäre. Der ADAC wollte die Kosten nicht übernehmen uns nach London zu bringen, wobei wir sowieso nicht alle in den Abschleppwagen passten. Durch diese Nachricht waren wir tief getroffen und hatten schlechte Laune. Die ältesten von uns sollten mit einem Taxi fahren und die anderen mit Kelly mit dem Abschleppwagen. Als das Taxi endlich ankam teilten wir uns auf und so fuhren Spladder, Einstein, Bobby und Flutschie mit diesem. Die anderen (Quatschie, Rudolph, Goofy, Bonsai und Kelly) fuhren mit dem Abschleppwagen erst einmal zur nächsten Tankstelle, um auf einen Abschleppwagen mit Anhängerkupplung zu warten. Bis kurz vor der wieder Losfahrt hatte Kelly uns verschwiegen, dass wir doch direkt nach London gefahren werden würden. Nach 3 weiteren Stunden kamen die Taxifahrer endlich auf dem Campingplatz an und hatten weder ein Dach über dem Kopf noch die Möglichkeit einkaufen zu gehen, sodass sie wieder auf Fish n' Chips zurückgreifen mussten. Während dessen bekamen wir auch die Nachricht, dass die anderen noch immer auf einen Abschleppwagen warteten und noch lange nicht kommen würden. Diese langweilten sich auch schon stundenlang an der Tankstelle. Als es schließlich langsam dunkel wurde und wir (Spladder, Einstein, Bobby und Flutschie) immer noch am Zeltplatzeingang warteten, holte uns ein Camp Warden schließlich in ein Haus, wo es Schlafräume gab. Da wir zu Müde waren um auf die anderen zu warten, legten wir uns hin und schliefen schnell ein. Wir bemerkten auch nicht, dass die anderen erst um 2 Uhr Nachts ankamen. So hatten wir auch keine Möglichkeit mehr den Bus auszupacken und schliefen schließlich tief und fest. ---Flutschi und Quatschi

Wegen dieser Panne kommt es nun zu einem Rechtsstreit, da der Vermieter Special Cars - Hagen
sich weigert die Reparaturkosten in Höhe von 911,56 Pfund = ca. 1089,38 € zu begleichen.
Sonntag der 25.07.2010

Nachdem wir um halb 10 aufgewacht sind mussten wir auf das Frühstück verzichten und die Zelte aufbauen, sowie den Bus und den Anhänger entladen. Der Camp Warden Barry hat uns dabei mit seinem Jeep und seinem Anhänger sehr geholfen. Unter Schwindeleinwirkungen und Hunger hatten wir endlich die Zelte aufgebaut und zumindest das Küchenzelt eingeräumt. Aufgrund des fehlenden Frühstücks waren gewisse Personen sehr negativ geladen, wodurch die Stimmung im Lager gesunken ist. Schlussendlich haben wir gegen 13 Uhr gefrühstückt, so wie man das von Zuhause gewöhnt ist. Nachmittags haben sich wieder Spladder und Einstein bereit erklärt, auf Kellys Befehl hin, die Fahne aufzuhängen, einen Turm zu bauen. Da wir immer noch sehr erschöpft vom Vortag waren, haben wir mehrere Versuche dafür gebraucht. Nachdem der Turm dann, auch wenn etwas wackelig stand, haben wir noch ein Abendmahl zu uns genommen und ein Lagerfeuer gemacht. Die einzigen Personen jedoch die noch aufgeblieben sind, waren Spladder und Einstein. --- Spladder, Einstein

Montag der 26.07.2010

Der Montag begann etwas früher als der Sonntag leider. Nachdem wir uns bei einem saftigen Frühstück gestärkt hatten und Kelly sich um den Bus kümmerte, ruhten sich die anderen im Lager aus. Die Einen lasen ihr Buch die Anderen wollten schlafen und wieder andere sammelten Feuerholz. Nachdem Kelly für eine kurzen Augenblick nach oben kam, um nach dem rechten zuschauen, rastete er richtig aus, da wir das machten was jedem auf seine Weise am besten gefiel. Nach einer Predigt die uns Herr Pfarrer Kelly hielt, versuchten Einstein und Spladder einen weitern Turm aufzubauen. Dies wurde aber von dem Wetter verhindert da es urplötzlich anfing zu regnen. So setzten wir uns zusammen und spielten unsere Spüldienst Phase 10 weiter. Bonsai bekam von allen die Ausrufezeichen, da sie nicht die Klappe halten konnte und viel zu weit vorne war. Nachdem das Spiel keinen Spaß mehr machte, begannen wir unser Mittagessen zu verspeisen. Als das Wetter besser wurde bauten wir dieses Mal mit vereinten Kräften einen zweiten Turm auf. Nachdem dieser stabiler und standfester war als der andere konnte man sich auf ihn drauf sitzen, was Spladder und Einstein auch taten. Nachdem ausruhen nach getaner Arbeit gab es Abendessen. Danach setzten wir uns gemeinsam ans Lagerfeuer und sangen noch ein paar Lieder. --- Einstein, Spladder

Dienstag der 27.07.2010

Am Dienstag ging es dann endlich in die Innenstadt. Aber zuvor bauten Einstein und Spladder mit Kellys Hilfe eine Plattform für den Turm um besser Platz zunehmen. Da wir nicht zu Mittag aßen mussten wir uns am London Eye mit ein paar Brötchen und einem leckeren Mars selbst helfen. Zuvor besichtigten wir natürlich die Umgebung vom London Eye.

   
Nachdem wir gegessen hatten ging es nach Camden Town, was für Kelly, Einstein und Spladder ein Horror Trip war, da es dort nur Gothic und Emo Kleidungsstücke zu kaufen gab. Nachdem die Mädchen und Goofy ihre Klamotten gekauft hatten ging es dann mit Umwegen zurück zum Zeltplatz wo wir dann um halb 10 zu Abendbrot aßen. Danach versuchten Einstein und Spladder noch ein Lagerfeuer hinzukriegen was nach 3 Stunden warten auch gelang, allerdings hielt das Feuer nicht sehr lang an und so gingen Einstein und Spladder zu Bett.

 --- Einstein, Spladder

Mittwoch der 28.07.2010

Da wir vom Tag zuvor sehr Müde waren, schliefen wir uns erst einmal aus. Zudem machten wir uns einen gemütlichen Tag im Lager und ruhten uns aus. Es mussten am Nachmittag nur ein paar wichtige Lebensmittel  eingekauft werden (wie z.B. Nutella, dass schon seit Tagen nicht mehr vorhanden gewesen war und auf das wir uns alle heißhungrig stürzten). Wieder im Lager angekommen bekamen wir eine Einladung von einem Camp Warden, zu einem großem Lagerfeuer im Camp. Wir gingen dieser Einladung natürlich nach und gesellten uns zu den anderen Pfadfindern ans Lagerfeuer. Zusammen sangen wir viele lustige Lieder und lauschten einer Geschichte. Viele der Lieder waren uns bekannt, jedoch waren sie etwas abgewandelt. Nach diesem Spaß mussten wir zurück in unser Lager, da wir noch nichts gegessen hatten. Dies taten wir in tiefster Dunkelheit. Danach setzten wir uns alle zusammen an unser Lagerfeuer und sangen ein paar Lieder. --- Flutschie 

Donnerstag der 29.07.2010

Nach einem erholsamen Tag, machten wir uns am Donnerstag wieder auf und fuhren in die Innenstadt von London. Nach dem Frühstück fuhren wir direkt mit der Straßenbahn los, um Covent Garden zu besichtigen. Dort teilten wir uns in Gruppen auf und besichtigten den großen Markt. Der ein oder andere kaufte sich auch ein Mitbringsel. Nach einer Stunde shoppen, trafen wir uns wieder und wollten zusammen nach Hogwarts fahren. Doch am Bahnhof Kings Cross, neun drei-viertel angekommen, stellte wir fest, dass man dort als Muggel nicht durchkam. Mit dieser Niederlage fuhren wir zur Tower Bridge und machten ein paar Fotos. Nach kurzer Pipi - Pause fuhren wir wieder zurück zum Zeltplatz, jedoch kauften wir vorher noch Lebensmittel ein, um Nudeln mit Bolognese zu machen. Da Spladder meinte wir hätten noch Tomatensoße kauften wir diese nicht ein, bemerkten jedoch am Zeltplatz, dass uns genau diese fehlte. So musste Kelly noch einmal losfahren und wir konnten wieder erst spät essen. Nachdem wir uns die Bäuche voll geschlagen hatten sangen wir wieder ein paar Lieder am Lagerfeuer und schrieen den Zeltplatz zusammen. Dann gingen wir wieder in  unsere komfortablen Schlafgemache.

Gespräch des Tages: Klein Rudolph zeigt auf eine Wiese und sagt zu groß Bonsai:" Schau mal auf dem Boden liegt ganz viel Stroh."
Bonsai:" Nein, das ist kein Stroh sondern getrocknetes Gras
Highlight des Tages: Einstein isst SALAT (zwei Salatblätter runtergewürgt)

Freitag der 30.07.2010

  Nach einem spätem Frühstück haben wir oder besser gesagt ein paar von uns auf die faule Haut gelegt und sich erholt, während Einstein und Spladder mit der Hilfe von ein paar Mädchen dem Turm noch eine Brücke und eine zweite Plattform verpasst haben damit alle auf dem Turm Platz zum erholen finden. Nach dem Mittagessen ging es dann wieder nach London denn wir wollten London bei Nacht sehen. Zuerst waren wir an der Towerbridge die wir am Vortag schon mal gesehen haben, sie jedoch nicht überquert haben. Nach einer kurzen Stärkung mit     Fish n' Chips sind wir via Doppeldecker Bus zum Trafalgarsquare gefahren und haben dort Schwedische Pfadfinder getroffen. Als wir dann zum Picadilly Circus weiterziehen wollten wurden wir "kurz" durch einer Großen Menge Radfahrer aufgehalten, sodass es unmöglich war die Straße zu überqueren. Nach Picadilly Circus gingen wir wieder ein Stück zurück zur St.Pauls Kirche und haben dort ein paar Fotos gemacht. Zum Abschluss unserer Kleinen "Nachtwanderung" sind wir noch über die Milenniumbridge gegangen und haben mithilfe von Kellys Stativ Nachtfotos gemacht. Spät Abends gegen halb 12 sind wir dann wieder endlich im Lager gewesen und konnten Schlafen gehen. Goofy, Bonsai, Spladder und Einstein haben den Gefahren der Natur getrotzt und haben draußen geschlafen. --- Spladder Einstein

Samstag der 31.07.2010

Samstag sollte ein ruhiger Tag werden, aber wir schaffen es auch in jeden noch so ruhigen Ort ein bisschen Action reinzubringen. Also haben wir zum Frühstück Rührei gemacht und zum Mittagessen durften wir dann unsere eigenen Pfannkuchen machen und auch Wenden wie man hier sieht. Manche Personen wollten aber nur einen halben Pfannekuchen und haben die andere Hälfte beim Wenden einfach so weggeschmissen (Manche Personen = Spladder). Spladder schaffte die 3. Drehung nicht mehr und so mussten Spladder und Bonsai sich einen 3/4 Pfannekuchen teilen. Nachdem wir uns satt gegessen hatten, ruhten wir uns weiter auf dem coolen Turm aus und probten das Lied: "Bolle" für eine spätere Aufführung ein. Am Abend wurden wir von den englischen Pfadfindern zu einem weiterem Lagerfeuer eingeladen. Zuerst führten wir den "hässlichsten Pfadfinder der Welt" Sketch auf. Da Rudolph diesen Sketch nicht kannte und Kelly falsch verstand machte sie einen Fehler und so ging der Sketch voll in die Hose. Das Programm war das selbe wie wir es schon Mal erlebt hatten. Zum Schluss sangen wir "Bolle" und " Country Roads" mit Begleitung von Flutschie und Goofy. Damit Rudolph ihren Fehler wieder gut machten konnte spielte sie "Kumbaya" auf ihrer Blockflöte. --- Einstein, Spladder

   
Sonntag, der 1. August 2010

Wir wollten eigentlich zum Buckingham Palace die Wachablösung sehen. Doch wie man es bei uns gewohnt ist, kamen wir nicht aus den Pötten. (Soll davon ablenken, dass Kelly eine falsche Uhrzeit im Kopf hatte) Also mit dem Kleinbus bis zur Straßenbahn und dann mit dem Zug bis Victoria Station und dann mit der Ubahn und weiter mit der Tube. Leider kamen wir viel zu spät, so dass wir nur noch ein paar Fotos vom Heim der Königin machen konnten. - Schade. Von dort aus wollten wir ins National Historic Museum. Der Eintritt ist erstaunlicher Weise frei.
 
Dort kann man Dinosaurier, die nur unwesentlich älter sind als Kelly besichtigen, aber auch die gesammelten Werke von Charles Darwin besichtigen. Insgesamt ist es ein interessantes Museum, aber dafür braucht man eigentlich auch 2 - 3 Tage um sich alles anzusehen. Wir fuhren noch einmal ins Zeltlager zurück. Dort bereiteten wir das Abendessen und anschließen machten wir uns auf den Weg nach Chingfort. Dort gibt es den Gilwell Park, ein weiterer Pfadfinderzeltplatz. Der KPF lagerte dort und wir hatten ausgemacht uns zu besuchen, Wir machten
  
uns auf den Weg. Nach etwa 1/4 der 41 km machte unser Navi plötzlich schlapp. Nichts ging mehr. Aber ein Pfadfinder kann ja Karte lesen. Da der Beifahrer für das Kartenlesen zuständig ist, kann der Fahrer ja beruhigt weiterfahren. Ja, wo ist denn die Karte und wo sind wir eigentlich. Hilfreicher Kommentar aus den Innenraum. In London. ja Klasse. Also weiter auf der Straße, die das Navi zuletzt angezeigt hatte. Da endlich eine Tanke. Rauf und Karte kaufen. Aber der freundliche Tankwart wusste auch nicht wo wir waren, er arbeite hier nur. Im Auto zurück und angestrengt den Ort suchen, wo wir aktuell gestrandet sind. Plötzlich kommt ein Auto angefahren. der Fahrer, ein Schwarzer geht auf die Kasse zu und im Vorbeigehen sagt er uns im fast perfektem Deutsch, das wir ein tolles Autos hätten. (Wenn der wüsste) Was es denn kosten solle. Wir antworteten ihm, dass wir die Kiste noch bräuchten. Er ging weiter. Kurz darauf kam er zurück und Spladder sprach ihn an, ob er uns sagen könne wo wir sind. Ja natürlich, wo wir denn hinwollten. Er ging zu seinem Auto und holte sein Navi heraus. Tippte die Adresse ein. Dann gab er uns das Navi. Wir konnten es nicht glauben und fragten nach, was er denn dafür haben wolle. Er sagte: "Nichts - Ich habe ein zweites und brauche es nicht mehr." Er verschwand in seinem Auto und wir fuhren zum KPF. Leider gab es an einem Tunnel noch einen Riesenstau. Am Gilwellpark trafen wir auf einen Security Guard. Der schickte uns zurück zur Einfahrt, Dabei mussten wir jedoch an ihm vorbei auf einen Parkplatz, um von dort den KPF zu besuchen. Nach ein paar Telefonaten holte uns Stefan ab. Der KPF hatte schon nicht mehr mit uns gerechnet. Aber dennoch machten sie einen Tschai für uns. Wir saßen dann noch ein paar Stunden zusammen und sangen gemeinsame Lieder. Auf dem Rückweg ging auch das zweite Navi "kaputt". Obwohl "Saft" aus dem Zigarettenanzünder kam, war die entsprechende Sicherung durchgeknallt. Erst als sie ersetzt wurde, liefen beide Navis wieder. - Grummmmmmel. Sch.... Karre.
Den Rest des Berichts werden wir noch beifügen, (Kelly braucht mal wieder zu viel Zeit. und hat wegen des Rechtsstreites auch nicht die richtige Lust)