Wupperreinigung 2010
Picobellotag in Wuppertal am 20.03.2010
Wieder einmal rief die Stadt Wuppertal die Bevölkerung und vor allem Jugendgruppen und Schulen dazu auf an dem Picobellotag teilzunehmen,. Lt. Medien beteiligten sich über 9.000 Menschen an dieser Aktion. Die Kinder wollten an der Wupperreinigung teilnehmen. Eigentlich wollten wir an diesem Tag auf einer Wochenendfreizeit sen. Diese ist jedoch ausgefallen. Deshalb haben wir uns sehr spät dazu entschlossen teilzunehmen. Wie immer starten wir eine solche Aktion mit einem gemeinsamen Frühstück im Gruppenraum.
nach dem Frühstück ging es mit dem Bus zu unserer Einsatzstelle. an der Warndtstr. Das ist dort, wo eine alte Schwebebahnbrücke über die Wupper führt. Dabei haben wir erfahren, dass viele der Kinder auch schon am Freitag in ihren Schulen geholfen hatten.
Am Polizeipräsidium stiegen wir wieder aus und waren nach ein paar Minuten an der Brücke. Eigentlich sollte hier eine Leiter stehen, die uns an die Wupper bringen sollte. Ein Leiter war nicht dort. Aber neben der Brück ist ein Möbelgeschäft. Dort fragten wir nach und man half uns mit einer großen Leiter aus.
Schnell waren die ersten Müllsäcke gefüllt.
Mit unseren Seilen wurden die Müllsäcke nach oben gezogen. Dann folgten die Kinder und kletterten auch wieder ans Tageslicht. Na ja, die Wupper war sauber, aber die Kinder waren dreckig! :-)
Die Müllsäcke wurden noch bis zur Hünefeldstr. getragen und dann fuhren wir noch zur Kluse. Dort hatte da DRK Getränke und etwas zu essen aufgebaut.
Auf dem Platz hatten wir auch noch ein wenig Spaß. Endlich konnten wir wieder nach Hause. Unsere Plakette diente auf dem Heimweg als Fahrkarte in den Bussen.
Fazit: Die Veranstaltung an der Kluse wird von Jahr zu Jahr billiger. Erst gab es keine Getränke für die Teilnehmer, in diesem Jahr war kein Rahmenprogramm vor Ort. Auch kleinere Präsente für die Kinder waren dieses Mal nicht vorhanden. - Schade. Hauptsache man bekommt billige Helfer, die den Sch.. der Anderen weg machen. und dafür gibt es kein Dankeschön mehr. Das ist ein weiteres Armutszeugnis für unsere Stadt.
Vor Ort wurden unsere Kinder von einer Mitarbeiterin der Stadt interviewt. Ebenso mussten sie Rede und Antwort stehen für eine Reporterin des Bayrischen Rundfunke. Dort gibt es eine Reihe über deutsche Flüsse. Man versprach uns einen Mitschnitt zukommen zu lassen.

Noch ein Wort zu den Hundebesitzern, die ihrer Aufgabe als "Herrchen" nicht wahrnehmen wollen. Die Hunde können nicht dafür, wenn sie mal müssen, aber jeder der einen Hund halten möchte, muss auch dafür sorgen diese Hinterlassenschaft zu entsorgen. Wer das nicht kann, darf auch keinen Hund halten!