Hier finder ihr den Bericht vom 2.FPS-Probehike, geschrieben von Hüpfer.
Am Sonntag den 10. April trafen sich die drei Schwalben Bifi, Hüpfer und Sandmann zum zweiten Probehike 2011. Nachdem unser erstes Treffen uns mit leckeren Speisen rund um Radevormwald geführt hatte, hatte uns dieses Mal Sandmann eine Route südlich von Wermelskirchen ausgesucht. Dorthin machten wir uns auf den Weg mit einigem an Gepäck, um möglichst nahe an die Bedingungen für unser Osterhike heranzukommen.

Wir parkten im Eifgenbachtal und machten uns auf den Weg, noch unsicher, wie weit wir kommen wollten. Entlang des Eifgenbachs erlebten wir herrliche Flora und den sprudelnden und fließenden Bach. Nach einigen Kilometern entschieden wir uns für die lange Runde (geschätzte 25 KM) und bogen nicht bei Neuemühle, sondern erst ein gutes Stück dahinter ab.

Nachdem wir dem Eifgenbach den Rücken gekehrt hatten, ging es einen ziemlich steilen Berg hinauf, auf dessen Gipfel wir uns eine Pause an einem Friedhof mit Nudelsalat gönnten. Unser nächstes Etappenziel sollte die Dhünntalsperre sein, welche hinter einem weiteren Gipfel lag. Doch dieser entschädigte für die Strapazen, den wir erhielten als Belohnung einen wunderbaren Blick über das Bergische. Die Dhünntalsperre ist eine Trinkwassersperre, weshalb wir nicht an das Wasser selbst heran kamen. Dafür war die Gegend absolut menschenleer, sodass wir auf den nächsten Kilometern keiner Menschenseele begegneten. Mehrere Bäche wurden überquert und wir machten nochmals mit Blick aufs Wasser eine Pause, ehe wir wieder in dichter begangene Gebiete kamen. Nun gingen wir am Bach Dhünn entlang, dem die Talsperre ihren Namen verdankt und mussten abermals einen Gipfel erklimmen, ehe wir Orte wir Hoffnung oder Knochenmühle durchquerten. Von nun an sollte es nicht mehr weit sein (laut Sandmann), aber wir hatten bereits 25 Kilometer hinter uns gebracht. Mittlerweile waren auch meine Füße blutig gelaufen, da die neuen Wanderschuhe nicht recht so wollten wie ich.

Also wurden die letzten Kilometer zur echten Qual. Den Blick voraus und einfach weiterlaufend überquerten wir noch einen Gipfel nach dem anderen. Dann aber kam ein Tal, und wie wir feststellen durften, war es das Tal des Eifgenbachs. Hinter einer Kurve erblickten wir den Parkplatz, von dem aus wir gestartet waren.

Gegen 18 Uhr, und somit nach sieben Stunden Wandern, kamen wir zum Auto zurück. Ein Nachmessen auf der Karte brachte eine Wegstrecke von insgesamt 31 Kilometern hervor, ein gutes Stück länger als vorher angenommen. Auch der Blick auf meine Füße war keine Wohltat an jenem Abend. An die Wanderung folgte noch eine gemeinsame Brotzeit im Gruppenraum mit fast allen anderen Osterhiketeilnehmern, mit denen dann die letzten Details für die eine Woche später startende Fahrt besprochen wurden.