Winterfreizeit Hagen

Mittlerweile sind schon einige Monate vergangen seit wir unsere letzte Freizeitfahrt hatten und so dachten wir uns, dass es mal wieder Zeit wird unser sieben Sachen zu packen und auf Abenteuerreise zugehen. Nach einiger Planung trafen wir uns dann am Freitag, den 25.02.2011 nachmittags am Gruppenraum. Schnell wurde das Gepäck verstaut denn der Spaß lässt ja nicht auf sich warten und so ging es auf in das wunderbare Jugendgästehaus Marienhof in Hagen.

 Kaum angekommen und aus den Autos raus ging schon für die jüngeren Mitglieder die wichtigste Diskussion des Wochenendes los, uns zwar die Zimmerverteilung! Nach einiger Zeit die mit mühseliger Arbeit verbracht wurde, wie das Bett zu beziehen oder der Suche nach dem Gepäck bzw. nach der Kamera (welche ja vllt. doch Beine bekommen haben könnte und sich so allein aus dem Auto befördert hat) versammelten wir uns dann endlich im Gemeinschaftsraum und nahmen das Abendmahl ein. Anschließend ging es hoch in den Toberaum wo wir den Abend in einem gemütlichen Ambiente mit einer Singrunde ausklingen ließen.

Am Samstag startete der Tag auch schon mit einem leckeren Frühstück zu dem Maggi viel beigetragen hat (Kaffee..). Nach dem Abwasch flüchteten Kelly und Gunther schnell in einen Supermarkt um gegen unser Verhungern in naher Zukunft an zu kämpfen. Außerdem holten sie Bonsai vom Bahnhof ab.

Wir anderen nutzten diese Zeit um die schöne Lage des Hauses auszunutzen und tobten uns mit Bällen auf dem Gelände aus. Einige blieben drinnen und amüsierten sich mit Gesellschaftsspielen oder dem Bauen eines Mattenschlosses. Der ein oder andere heckten auch einen fiesen Streich aus. Gegen Mittag ging es dann für den Küchendienst los mit Blumenkohl kochen und Kartoffeln schälen. Nach dem leckeren und „gesundem“ Mittagessen machten sich einige Gruppenleiter direkt auf den Weg, um das Waldspiel vorzubereiten, währenddessen brachten die anderen wieder ein wenig Ordnung in die Bude und stellten sich mental auf das lösen vieler Botschaften ein. Im 15 Min. Takt brachen die drei Gruppen dann zu einem herausfordernden und lustigem Waldspiel auf. Das Waldspiel sollte nicht nur Spaß machen sondern auch das Pfadfinderwissen fördern und einigen auch vielleicht das fast vergessene Wissen wieder in Erinnerung rufen!

Nach dem Waldspiel, welches einige Stunden in Anspruch genommen hatte, trafen die Gruppen wieder nacheinander am Haus ein. Einige nutzten die letzte viertel Stunde vor dem Abendessen noch um die Geschichte fertig zu schreiben welche Teil des Spieles war und andere versuchten den ein oder anderen Schlammfleck aus dem Gesicht zu polieren um wieder einigermaßen akzeptabel auszusehen. Das Abendessen verlief mal recht ruhig da viele vom Waldmarsch müde waren. Auch an diesem Abend ging es wieder mit großer Freude ans Singen! Leider mussten wir an diesem Abend das ursprünglich eingeplante Grillen, wegen Regen ausfallen lassen, doch die Würstchen wurden trotzdem ganz langweilig in der Küche gebraten und dazu gab es noch selbst gemachtes Brot. Wegen des anstrengenden Tages konnten aber einige nicht mehr die Augen aufhalten bis die Würstchen fertig waren und verkrochen sich schon vorher ins Bett. Die älteren hatten noch eine mitternächtliche Pokerrunde aber danach ging es auch für sie ins Bett.

Am Sonntag ging es dann auch früh los, denn es war der Abreise Tag und wir wollen uns an den Zeitplan halten. Nach dem Frühstück ging es sofort ans Zusammenpacken, erstaunlicherweise lief alles recht gut ab. Als alle Klamotten zusammengepackt und die Zimmer leer geräumt waren, blieb noch Zeit für einige Spiele. Außerdem wurden auch die tollen Geschichten, die die Kinder schreiben sollten vorgelesen. Langsam machten sich einige Gruppenleiter und Helfer auf um das Mittagsessen vorzubereiten oder machten sich mit großer Freude ans Putzen. Nachdem Mittagessen kamen auch schon die ersten Eltern, welche auch beim Aufräumen mit Hand anlegten. Noch gut im Zeitplan wurden noch die letzten Sachen verstaut und noch einmal gewischt. Und was wären wir bloß für eine Pfadfingergruppe ohne noch ein Missgeschick am Abreisetag. Natürlich ließ es nicht lange auf sich warten, kurz bevor alle losfahren wollten kippte noch ein Wischeimer um und tadaaa. es gab eine kostenlose Dusche. Als auch diese Fauxpas beseitigt war, fuhren dann auch die letzten in Richtung Gruppenraum, wo schon die restlichen Eltern warteten

Als dann auch die Letzten eintrafen, wurden noch ein paar letzte Worte zum Wochenende gesagt und dann stimmten wir auch schon das Abschiedslied ein ...“Nehmt Abschied Brüder....“ dann hieß es nur noch wir sehen uns dann am Montag oder Mittwoch es gibt noch jede Menge aufzuräumen, - bis dann! Und weg waren alle....

Eure Bobby