"Der Fluch der Bever" - Piratenlager in Kottmannshausen
Wie jedes Jahr führte uns auch dieses Pfingsten unser Weg nach Kottmannshausen an der Bever. Mehr als 25 Teilnehmer besuchten unser diesjähriges Pfingstzeltlager.
Freitag Nachmittag trafen sich die Wölflinge und Jungpfadfinder mit ihren Gruppenleitern an der Lutherkirche. Dort wurden die Autos mit den Kindern befüllt und die Fahrt konnte beginnen. Kottmannshausen liegt bei Radevormwald, sodass die Fahrt etwa eine Dreiviertelstunde dauerte. Auf der Zeltwiese angekommen wurden die Kinder von einigen Älteren empfangen, die fast alle Zelte bereits aufgebaut hatten. So mussten nur noch eine Grube für den Donnerbalken ausgehoben und die letzten Zelte fertig aufgebaut werden, ehe man das mitgebrachte Abendessen verspeisen konnte.
Damit am Abend noch ein Lagerfeuer prasseln konnte, musste Holz im Wald gesammelt werden. Dank der fleißigen Helfer wurden wir aber alle noch für den anstrengenden Aufbautag mit einem herrlichen Feuer belohnt.
Am Samstag mussten einige erst einmal einkaufen fahren während Maggi ein Piratenschiff aufbaute. Auch ein Galgen und ein Turm wurden errichtet. Nachdem dann die Einkäufer zurück waren, gab es ein sehr leckeres Mittagessen.
Nicht viel Zeit verstrich und das Waldspiel begann. Die gebildeten Piratenmannschaften zogen los
und folgten den Waldläuferzeichen.
Unterwegs gab es einiges zu entdecken: einen Wikinger, eine Hexe und einen Sarazenen galt es zu besänftigen und dabei den rechten Weg nicht aus den Augen zu lassen. Leider zogen nun, während des Spiels, dicke Regenwolken auf und ließen die Waldwege an einigen Orten zu Bächen werden. Um aber unsere Wasserstelle zu füllen reichte der Regen nicht.
Am Sonntag waren gleich mehrere Dinge zu erledigen. Zunächst durfte das Piratenschiff,
welches Maggi errichtet hatte, mit einer Kanone beschossen werden.
Danach galt es ein armes Geschöpf vor dem Galgen zu bewahren, indem man Fässer
zu einem Ziel hin rollen musste.
Dann begannen die Prüfungen, und zahlreiche kleine Pfadfinder wollten eine Prüfung ablegen, sei es zum Wölfling oder zum Jungpfadfinder. So wurde geprüft, was die Prüflinge in Pfadfindergeschichte, Erster Hilfe oder Geheimschrift wussten. Mittendrin gab es Mittagessen, Gulasch, sehr lecker, und die nicht an der Prüfung beteiligten spielten Völkerball. Später stießen die Prüflinge noch dazu.
Nun wurde ein großes Lagerfeuer errichtet, welches erst sehr spät entzündet wurde.
Der Himmel war klar und es wurde erst gegen 23 Uhr dunkel.
Mit einigem Zittern schauten die Geprüften auf die Ergebnisse, die nun im Kreis
aller Pfadfinder verkündet wurden.
Denn es war schon wieder Montag und wir mussten uns um den Abbau kümmern. Direkt nach dem Frühstück wurden die Taschen gepackt, die Zelte abgerissen und die Gruben eingeebnet. Nur ein kurzes Mittagessen wurde noch eingenommen ehe auch schon die Eltern wieder da waren. Also blieb uns nur noch, einen Abschlusskreis zu bilden und unser Abschiedslied zu singen.
So das war der Bericht mit ein paar Bildern versehen. Da wir allerdings nicht nur diese Bilder gemacht haben, kommen jetzt die restlichen. Wir wollen sie  euch einfach nicht vorenthalten.
Das sind immer noch nicht alle Fotos,

Raudi hat auch noch fotografiert.

Diese Bilder müssen aber noch bearbeitet werden.