Der Picobellotag am 24.03.2012  Alles Picobello? - Jetzt schon!
Die Wupperreinigung

Wie jedes Jahr, fand auch in diesem Frühling wieder der Picobellotag mit der Wupperreinigung statt. Eine bunte Schar von Pfadfindern traf sich gegen 9:00 Uhr zu einem kräftigenden Frühstück im Gruppenraum der Luther Kirche.

In diesem Jahr erhielten wir zudem noch Unterstützung durch Graham Dix, einem 69-jährigen Bekannten Kellys, der aus England angereist war sowie durch Maren, einer Arbeitskollegin Kellys. Lena brachte auch noch eine Freundin mit.

Nachdem die Brötchen und Cornflakes verspeist und der Kakao getrunken war, gingen 25 fleißige Helfer und Helferinnen mit Sonnenschein bei Temperaturen um die 18° in Richtung Wupperufer an der Werther Brücke.

Über Leitern erreichten wir beide Seiten des Wupperufers und fingen auch unverzüglich mit der Arbeit an. Müll und achtlos weggeworfener Unrat gab es schließlich nicht zu knapp.

Wie jedes Jahr, hupten uns auch in diesem wieder die Schwebebahnfahrer zu. War Tarzan wieder auferstanden?

Über den gesamten Vormittag hindurch arbeiteten wir uns bis zur Herzogbrücke vor, wobei immer mehr volle Müllsäcke mit Seilen nach oben befördert wurden.

 
Zeit für Handball?  -                                                                                                        -   Auch cool mit Sonnenbrille
 
 
Cool Mann, ne Pizza? Cool Alder, nen Rucksack?
Eehh, wat iss' -- Pause? Joa, iss' gut!
 
Ja, Kelly ich weiß, ne Schwebebahn! Schwesterchen, soll ich dir etwa helfen?
  
Ara, also known as Titch-with his new friend Dixie Ehh, Kelly nicht posen. Arbeiten! - Wenn's sein muss!
 
Komm, zieh nach oben! Mann, du schaffst das! Nein Bobby, das ist kein neuer Funkmast für dein Handy!
Nein Nils, das ist nichts für deine Mutter!
Du kannst uns ruhig glauben!
Warum denn ich schon wieder?
Du bist doch gar nicht gemeint
Hallo Einstein, mach doch mal ein dummes Gesicht für nen Euro. Ach nee, nicht für 5 Euro.
 
Mann, wir haben die Nase voll. Me too. Ich auch!
Nein Bobby, den darfst du nicht zur Hilfe nehmen. Oh ja, kriegen wir die jetzt als Belohnung?
   
Auch diese Kennzeichen gehören nicht in das Beuteschema der Pfadfinder! Sind wir endlich fertig?!
Ja, wir können zur Kluse.

An der Herzogbrücke zogen wir schließlich die letzten, prallgefüllten Müllsäcke und allerhand andere Highlights wie Tretroller, Polystyrol-Boxen, mehrere Wellbleche und Kennzeichen nach oben. Insgesamt waren es 25 große Mülltüten(!) die wir hinauf beförderten.

An dieser Stelle einen Applaus für die Highlights des Jahres 2012. Wem ist nicht schon einmal sein Tretroller, oder sein Baumaterial in die Wupper „gefallen“. (Wer für Ironie nicht empfänglich ist, vergisst bitte den letzten Satz.)

Bevor wir zur Kluse fuhren, gab es erstmal eine Erfrischung.
Außerdem fanden wir in diesem Jahr noch zwei Geldbörsen, davon eine prallgefüllt mit Karten jeglicher Art, die offensichtlich einer Studentin gehört hatte. Auch einen Satz Kennzeichen, die, wenn sie nicht gestohlen waren, auch noch gültig wären. Beides übergaben wir umgehend an Mitarbeiter der Stadt Wuppertal.

Zum Abschluss ging es dann per Schwebebahn zur Kluse, wo das DRK die fleißigen Helfer mit Suppe und Getränken versorgte.

Als jeder wieder bei Kräften war, schossen wir noch die obligatorischen Gruppenfotos und verabschiedeten uns im Abschlusskreis.

 

Zitat aus dem Bericht des letzten Jahres: „Jaaaa, ... Kelly wir wissen es.... Du willst den Wagen der Schwebehahn im Vordergrund haben. Du hast doch eine Meise unterm Pony. Du Schwebebahnfreak!“.

Gut Pfad

Sandmann

Sandmann, damit du es auch noch verstehst. Die Wupper gehört zu Wuppertal und zu Wuppertal gehören die Pfadfinder der FREIEN PFADFINDERSCHAFT SCHWALBEN sowie die Schwebebahn! - Grummel.
Schade, dass man sich um unseren Ehrengast aus Stoke on Trent (England) an der Kluse nicht so richtig gekümmert hatte. Allerdings wurde Graham Dix (69) im Rathaus vom Leiter des Piccobellotages Michael Lutz am Dienstag nach der Reinigung empfangen und mit Präsenten und einem Gutschein für eine Übernachtung in einem Wuppertaler Hotel überrascht.
Was noch traurig anzumerken bleibt: Aus dem Parkhaus der Firma Staples, der Shell Tankstelle oder dem dortigen Fitness Studios wurde bereits ein paar Tage später wieder Müll aus den Fenstern entsorgt. - Wir sagen enttäuscht: "Danke dem edlen Spender."
@ Lisa: Vielen, vielen Dank für deine Fotos mit meiner Kamera. Ich hatte es noch nie geschafft meine 2 MB Speicherkarten so voll zu kriegen, dass ich eine neue Karte einsetzen musste. -- Puuuh, danke für die Arbeit. :-))