Nice time at NICES 2001 und Meer, Wellen und Inseln mit zwei Bergen Nice time at NICES 2001 and Sea, Waves and Island with two Mountains weitere Bilder gibt es hier - more pictures here




Samstag 13.07.2001

Zur Großfahrt, trafen wir uns am Gruppenraum. Für unsere lange Reise nach Holland, wollten wir uns erst einmal stärken. Während das starke Geschlecht den Wagen packte, bereiteten die Frauen das Frühstück vor. Der Treffpunkt war um 10:00 Uhr festgesetzt. Nur einer war nicht da. Antidu:, er meinte er müsste einmal richtig ausschlafen. Selbst sein Vater schaffte es nicht, ihn zu wecken. So machte sich Schlaaba auf das gleiche zu versuchen. Der Erfolg war etwas mäßig. Erst gegen 11:00 Uhr war Antidu endlich wach. dieser Faulenzer meinte sogar das wäre normal er, müsste ausschlafen. Das Frühstück im Gruppenraum ging ganz gemütlich vonstatten. Als wir dann mit dem Spülen fertig waren, packten wir den Wagen fertig. Der Wagen: es ist ein Ford Transit mit Pritsche. Die Räder wurden auf dem Wagendach montiert. Das Gepäck passte bis auf den letzten Zentimeter auf die Pritsche. Noch ein Wort zum Wetter. Mittlerweile goss es wie aus Kübeln. Während der ganzen Fahrt nach Nederweert regnete es weiter. Unser Fahrer, benannt Kelly fuhr in Richtung? - Ja, - in welche Richtung fuhr er denn? Dreimal dürft ihr raten. Natürlich in die verkehrte Richtung. Als wir dann endlich in Köln waren, war auch Kelly überzeugt, dass wir falsch gefahren waren. Also, erste Pause. Nachdem Kelly die Orientierung wiedergefunden hatte, ging es endlich weiter nach Holland. So nach und nach kam uns die Gegend bekannt vor. - wir waren in Nederweert. Jetzt hieß es nur auch, dem Zelt Platz zu finden. Im strömenden Regen, bauten wir die Zelte auf. Wir richteten uns gemütlich ein. Auf dem Gelände der Manege de Kral, waren auch bereits holländische Pfadfinder eingetroffen. Nach diesen rechnerischen und anstrengenden Tag fielen wir nachts in den tiefen Schlaf. - Schlaaba

Sonntag 15. Juli 2001

In unserem Logbuch, stehen etwa 10 Zeilen zu diesem Tag. Ich werde versuchen diese Zeilen zu übersetzen. Nach dem Frühstück begannen wir mit dem Turmbau. Das Holz wurde auf verschiedene Weise transportiert. Wurzel und Quax funktionierten ihre Fahrräder um. Sie wurden als Transportmittel benutzt. So kam Stange für Stange zum Platz. Über mehrere ,Stunden, zog sich diese Arbeit hin. Am Nachmittag trafen sich alle Pfadfinder, die bereits im Lager angekommen waren, am Ausgang. Unter Begleitung eines Polizeiwagens marschierten wir in die Innenstadt. Unterwegs wurde es immer lustiger. Es wurde gesungen und so mancher Schlachtruf ließ die Gegend erzittern. Auf dem Rathausplatz, stellten wir uns im Kreis auf. Nachdem uns der Bürgermeister und andere politische Vertreter begrüßt hatten, richtete der Veranstalter auch noch Worte an uns. Vor dem Gebäude stand ein Holz Turm. Jede Gruppe musste sich vorstellen. Ein holländischer Pfadfinder ließ sich mit einer Flagge von Turm abseilen und überreichte die Flagge an die Pfadfinder. Als alle Gruppen ihre National Flaggen bekommen hatten, ging es wieder zurück ins Lager. Durch die Fahnen bei der Rückzug ein buntes Bild. Am Eingang des Lagers, wurde in die Flaggen an Masten hochgezogen. NICES 2001 war eröffnet. Erstmals wurden auch das Gemeinschaftszelt in Beschlag genommen. Dort gab es neben Getränke auch Musik. Die Nächte wurden hier immer länger.

Wurzel, von Kelly übersetzt.

Montag 16. Juli 2001

Wir hatten uns für heute einen Survival Track ausgesucht. Dafür mussten wir um 9:30 Uhr am Bus sein. Nur Antidu und Quax entschieden sich für das Minigolf. Mit dem Frühstück wurde es schon ziemlich knapp für uns. Doch schließlich saßen wir alle im Bus. Unterwegs setzte der Bus die anderen Pfadfinder bei ihren Aktivitäten ab. Nach 45 Minuten kamen wir in bei dem Wald an. Frank ein Leiter der holländischen Pfadfinder begleitet. Und er führt uns durch die einzelnen Stationen. Rick ein anderer holländischer Scout und wir begannen mit einem Netz. Blubb konnte dieses Netz nicht erklimmen. Hier hieß es eine Seilbrücke zu überqueren. Die ganze Aktivität stand unter dem Motto der Sicherheit. Die Brücke bestand aus Seilen und Baumstämmen. Das war eine ganz schön wackelige Angelegenheit. Station 3: hier mussten wir ein Netz rauf klettern und auf der anderen Seite konnten wir unter rutschen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen. Station 4: eine Kletterwand er stand vor uns. Hier klappte die Organisation nicht ganz so gut. Nur weil unser Schlaaba ein Sicherungsseil nach oben bringen konnte, konnten die anderen diese Wand auch erobern. Jetzt waren die anderen auch gesichert. Also rauf. Die nächste Station: hier wartete ein Tunnel Labyrinth auf uns. Der Tunnel war etwa 1 m hoch und Stock dunkel war es darin. Nach langer Sucherei kamen wir wieder ans Tageslicht. Schon ging es zur Station 6. Wieder war es eine Hängebrücke.. Sie bestand nur aus Seilen hatte die Form eines Dreiecks. Als Blubb an der Reihe war begannen die Wartenden an der Brücke zu wackeln. Selbst wenn er gefallen wäre, wäre es nicht schlimm gewesen. Unter der Brücke befand sich nämlich ein stinkender Tümpel. Er wäre weich gefallen. Wir ließen aber Gnade vor Recht ergehen. Jetzt ging es hoch hinaus. Ein 15 m hoher Turm wartete auf uns. Über Leitern kletterten wir nach oben. Aber nur um wieder runter zukommen. Gesichert konnten wir uns abseilen. Man braucht aber schon etwas Mut um sich abzustoßen. Noch einmal auf diesen Turm. Jetzt sollten wir unser Leben eine Rolle anvertrauen. Die Sicherheitsgurte wurden eingehakt. Die Rolle in an einer etwa 100 m langen Leine. Auch hier brauchten wir sehr viel Überzeugungskraft, damit wir diese Reise antreten. aber wir haben uns alle getraut. Alle? Nee, - Kelly war der Einzige der nicht schweben wollte. Feigling! Jetzt konnten wir endlich Pause machen. An einer Anlegestelle für Kajaks warteten wir auf andere Pfadfinder. Mit dem Bus ging es zurück ins Lager. Blubb.

Dienstag 17. Juli 2001

Bei wir unsere Essensvorräte ergänzen mussten, blieben wir heute im Lager. Später zum Einkaufen fuhren wir mit den Rädern in die Stadt. Danach bereiteten wir das Abendessen. Im großen Zelt gab es eine ein Miss und Mister NICES Wahl Blubb, Schlaaba und Quax nahmen daran teil. Blubb kam bis auf den 2. Platz. Antidu traute sich nicht und Wurzel war sogar zu Feige Zelt zu erscheinen. Kelly hatte wie immer seine Kameras dabei. Peinlich, - peinlich. Irgend jemand hat diesen Logbucheintrag markiert. Dort steht zu lesen: "Dieser Logbucheintrag kann eingescannt werden und auf der Witzseite abgedruckt werden." in der Tat das war sehr kurz. Antidu hatte nicht die geringste Lust, sich an unseren Aktivitäten zu beteiligen. So war auch dieser Eintrag sehr lustlos. Antidu

Mittwoch 18. Juli 2001

Heute stand für uns alle etwas Neues auf dem Programm. Wir sollten das Tauchen lernen. Zusammen mit zwei anderen Pfadfinder aus Norwegen, gingen wir in das örtliche Schwimmbad. Wir hatten unsere Räder mitgenommen. Im Schwimmbad wurde uns zunächst erklärt, was unbedingt zu beachten war. Dann ginge es aber auch schon mit Schnorchel und Maske ins Wasser. Es ist nicht leicht unter Wasser zu atmen, selbst mit einem Schnorchel nicht. Dann wurden Hindernisse ins Wasser gelassen. Jetzt mussten wir durch diese Hindernisse tauchen. Nach dieser Erfahrung, wurden uns die Flaschen erklärt. Endlich konnten wir mit dem Sauerstoffflaschen und den Flossen ins Wasser. Es war schon ein tolles Gefühl unabhängig durch den Sauerstoff durch das Becken zu tauchen. Es machte richtig Spaß. Quax wollte noch etwas Besonderes. Er drückte das Ventil, womit sich die Weste mit Luft füllte. Damit trieb man ungewollt an die Oberfläche. Kelly und Antidu waren seine Opfer. Er hätte es besser bleiben lassen, denn das kann sehr gefährlich werden. Man soll nämlich beim auftauchen, - ausatmen. Die beiden Opfer wussten jedoch nicht was er vor hatte. Ihnen schlug dieses Attentat sofort auf die Lungen. Und das obwohl das Wasser nur 1,80 m tief war. Quax konnte nach der Strafpredigt durch Kelly unter einem Teppich durchlaufen. Nach dieser tollen Aktion, fuhren wir noch einmal in die Stadt. Dort suchten wir eine Pommes auf und ließen es uns schmecken. Jetzt der hatten wir etwas Freizeit. Antidu nutzte das, um sich zwei Wasserpistolen zu kaufen. Das war ein großer Fehler. Auch die anderen bewaffneten sich damit. Der Tag endete wieder im großen Zelt bei lauter Musik - Quax.

Donnerstag 19. Juli 2001

An diesem Morgen hatten wir uns verschlafen. Ein Norweger kam ins Lager und fragte wo wir blieben. Heute war Kajakfahren angesagt. Wir wurde mit einem Kleinbus mit Anhänger an die Dommel gefahren. Die Boote wurden abgeladen und die stiegen ein. Zunächst waren die Kajaks sehr ungewohnt. Doch nach und nach wurde es besser. Nur Antidu verwechselte das mit baden. Er war kaum ins Boot gestiegen, da fiel er auch schon ins Wasser. Trotzdem gab er die Hoffnung nicht auf. Immer wieder versuchte er dieses Kunststück. Doch das Boot war stärker. Prustend kam er aus dem Wasser. Mit viel Gelächter wurde empfangen. Ich weiß nicht was lauter war? - das Gelächter oder das Gefluche von Antidu. Etwa 2 1/2 Stunden und tollten sich die Fahrer in Wasser herum. Als es hieß, - "nur noch 5 Minuten!" griff Schlaaba das Boot von Antidu an. Wieder sank seine Titanic. Verzweifelt versuchte er das zu verhindern, auch dann noch als er längst im Wasser lag. Er hängte sich an Schlaabas Boote, bis auch dieses mit Mann und Maus versank. Die Boote wurden wieder ans Land gezogen und dann bemerkte Antidu, dass er blutete. Er hatte sich einen Schnitt am Handrücken zugezogen. Aus dem Lager kam die erste Hilfe, die Hand wurde verbunden. Zur Vorsicht fuhren damit zum Arzt. Die Wunde wurde geklammert. Weil er eine Spritze bekommen sollte, musste ihn Eric und zwei Assistenten festhalten. Leider war ich nicht dabei, sonst hätte ich es bestimmt fotografiert. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen, heftig zu regnen. Der Regen hielt die ganze Nacht an. Wir verbrachten die Nacht in dem großen Zelt. Er trafen sich die anderen Pfadfinder und es wurde gelacht, getanzt und gespielt. Aber nicht unsere Leute, denn die sind zu Doof zum Tanzen. Spät, sehr spät begann die Nachtruhe. Kelly

Freitag 20. 7. 2001

Heute stand das Mountainbiking auf dem Plan. Deshalb sollten wir eigentlich früh aufstehen.
Blubb war jedoch der einzige der rechtzeitig wach war, ihm fiel aber nicht ein, uns zu wecken. So mussten wir uns beim Frühstück und beim Spülen sputen. Antidu wollte eigentlich nach Eindhoven und aber Kelly sagte ihm ins Gesicht des er das nicht schaffen würde. Antidu weigerte sich auch auf zu stehen und mit uns zu essen, wie eigentlich jeden Morgen. Wir schafften es dennoch den Bus zu kriegen. Am Startplatz angekommen, suchten wir uns die passenden Räder aus. Wir hatten uns eigentlich auf einem Parcours eingestellt, doch das Denken soll mal anderen überlassen. Es wurde eine Tour durch einen Waldgebiet. Was wir bei uns zu Hause in Wuppertal als Mountainbike kennen, kann man nicht in Holland finden. Hier geht es einfach keine Berge. Trotzdem kamen so richtige Hindernisse. In unseren Breitengraden nennt man so etwas Pfützen. Ich (Schlaaba) hatte natürlich nichts anderes zu tun als die anderen Pfadfinder nass zu machen. Das rächte sich kurze Zeit später. Eine der Pfützen war etwas tiefer. Unverschämter Weise wurde ich nach rechts abgedrängt. Dadurch stürzte ich vom Rad in die tiefe Pfütze. Kelly meinte zwar, ich wäre zu dicht aufgefahren, aber das kann ich nicht glauben. (Schnaub) Nass und dreckig wie ich jetzt war hatte ich keine Lust mehr weiterfahren. Ich musste mich aber noch bis zum Parkplatz quälen. Kelly der auch aufgegeben hatte, kam mit mir. Wir setzen uns in ein Cafe und machten es uns gemütlich. Wir fütterten auch die Enten. Irgendwann wurde es langweilig und wir fanden einen Ort, wo sich Kanu Fahrer umziehen konnten. Der war etwas Windgeschützter und ich konnte mich hinlegen und schlafen. Endlich kam unser Bus und wir konnten uns auf den Heimweg machen. Heute musste ich mit Blubb noch einkaufen fahren, wir waren zu dumm einen Einkaufswagen zu nehmen, so ließ sich alles fallen. es war gut dass die anderen nicht dabei waren. Leider gibt es noch Blubb, Der laabert alles weiter. Das zahle ich ihm noch heim. . Es begann wieder zu regnen und abends saßen wir wieder im großen Partyzelt. Das reicht! - Gute Nacht! - Schlaaba.

Samstag 21.7.2001

Guten morgen! Das reichte wirklich. Endlich öffneten sich die Augenlider der schlafenden Bande. Nach dem Frühstück, mussten wir uns etwas beeilen, denn heute war Tag der offenen Tür. Aus Wuppertal kamen bereits die ersten Gäste an. Wir hatten zuvor in der Stadt Kuchen besorgt. Auf der Rückfahrt ging leider ein Kuchen kaputt, wir haben ihn dann trotzdem gegessen, weil wir den den Eltern nicht anbieten konnten. Blubb nutzte noch die Zeit um seine Wäsche zu waschen. Im Lager erwischte Blubb die Rache, Schlaabas. Er jagte ihn mit dem Fahrrad über die Wiese. Plötzlich machte Blubb eine Vollbremsung. Schlaabas konnte nicht mehr ausweichen und prallte in sein Hinterrad. Blubb flog vom Fahrrad und ich landete auch in Gras. Warum muss Kelly eigentlich immer recht haben? Wie er bereits vor der Fahrt sagte, bringen solche Verfolgungsfahrten nur Ärger. Blubb's Hinterrad war verbogen. Es war nicht mehr zu reparieren. Kelly war natürlich etwas sauer. Für uns war die Nacht aber erst gegen 2:00 Uhr zu Ende. - Wurzel

Sonntag 22.7.2001

Die Eltern kommen!!!

So ist es! An diesem Tag war hier im Zeltlager " der Tag der offenen Tür " das heißt die Familien sämtlicher Scouts auf diesen Lager konnten kommen und sich anschauen was es hier so interessantes gab. Natürlich kamen nur die Pfadfinder aus der Umgebung von Nederweert und auch unsere Eltern scheuten sich nicht die 120 km von Wuppertal aus zu fahren. Doch für uns hieß es zunächst einmal: ausschlafen! Früh, am Morgen (so gegen 11:45 Uhr) wurde in wir dann doch geweckt. So kam es dass die ersten Eltern uns bereits beim Frühstück beobachten konnten. Kelly fand das mal wieder nicht so toll, weil er nämlich um seinen geliebten Kaffe fürchtete. So nach und nach kamen auch die anderen Eltern an. Sogar Kelly's Eltern waren da. Faxel seinen Bruder stolperte auch durch das Lager. Das Wetter meinte es etwas zu gut mit uns. Es herrschte eine kaum auszuhaltende Hitze. (Anmerkung: uns kann man es eben nicht gleich Wochen. Erst regnete es zuviel und wenn es mal nicht regnete dann haben wir viel zu heiße Sonne) mhh..., - wo war ich, ach Ja, es war viel zu heiß. Wir verzogen uns also hinter die Zelte in den Schatten. Es begann der Kampf um die Kuchen. Zusätzlich war noch ein Kuchen von Quax's Eltern gespendet worden. Gut gestärkt gingen wir dann des großen Partyzelt. Dort lief eine Schau mit über 300 Fotos von dieser Freizeit ab. Es gab hier nämlich drei digitale Kameras. Diese waren fast immer überall dabei. Auch ein Scout Shop war hier vertreten. Hier verloren wir etwas Taschengeld. Blubb fuhr mit seinen Eltern noch einmal ins Krankenhaus. Er hatte immer noch Schmerzen von dem gestrigen Sturz. Antidu zog es lieber vor mit seinen Eltern nach MC Donald's zu fahren. Er konnte unser Essen angeblich nicht genießen. Irgendwann an diesem Nachmittag fuhren die Eltern wieder nach Hause. Blubb wollte es noch eine Woche versuchen. Am Abend waren wir zur örtlichen Disko eingeladen. Alle Pfadfinder konnten kostenlos in die Disco. Auch wir waren dabei. Auf dem Weg dorthin, übersah Antidu ein Auto und konnte nur durch eine Vollbremsung einem Unfall verhindern. Dabei stieg er aber etwas komisch vom Fahrrad ab. Seine Flugbahn führte direkt über den Lenker, auf den Arm und den Po. Er wusste schon warum er dies Kelly nicht erzählte. Sehr früh, verließen die Wuppertaler diese Disko. Wir Genossen statt dessen die Nachtruhe im Lager.

Montag 23.7.2001

Wieder begann der Tag mit Ärger. Wieder ging er von Antidu aus. Er wollte mal wieder nicht aufstehen. Wie entschlossen und ihn einfach in Ruhe zu lassen, aber das war ihm auch nicht recht - egal! Wir hatten uns mit Rücksichtnahme auf Blubb für das Kerzenmachen entschieden. Mit drei netten Engländerinnen nahmen wir dieses Angebot war. Der Inhaber der Kerzenmacherei begrüßt und erklärte uns womit man Kerzen macht. Er zeigte uns auch seine Kreationen, die toll aussahen. Endlich gingen wir an Becken. Dieses war gefüllt mit heißem Parafin. Wir nahmen uns ein Holz mit zwei Nägeln daran. Um die Neger herum, wurde der Docht gelegt. Dann mussten wir jede Minute einmal die Dochte in das Becken tauchen. . Dann sollte dieser Vorgang 1 Minute in der Luft trocknen. Dann wieder tauchen, wieder trocknen, wieder tauchen, wieder trocken und so weiter und so weiter. Zum Schluss wurden die Kerzen noch etwas verdreht und dann ca. 30 mal in kaltes Wasser getaucht. Schlaaba hatte mal wieder nichts wie Unsinn im Kopf. Zuerst steckte er nur einen Finger in das Parafin, bald folgte der 2. und zum Schluss war es die ganze Hand. Er konnte das Wachs wie eine zweite Haut abziehen. Antidu gehe es doch noch geschafft hatte mitzukommen hatte natürlich nicht zugehört. So rutschte seine Kerze vom Docht wieder ab. Wie die Zeit doch vergeht... Auf einmal stand der Bus schon wieder vor der Türe. Jetzt begannen Antidu zu jammern. Sein Amt täte weh. So erfuhr Kelly von dem Unfall. Antidu quängelte den ganzen Weg bis ins Lager. Mal wollte er von seinen Eltern abgeholt werden, mal wollte er zum Arzt. Kelly entschied mit ihm zum Arzt fahren. Bevor er das jedoch tun konnte, musste er noch einmal zur Toilette. In der Zwischenzeit forderte Antidu die Anderen auf, für ihn doch in die Stadt zu fahren, um seine Eltern zu informieren. Doch keiner fuhr los. Antidu wurde wütend. Er nahm sie unsere Schwebebahn zur Hand. Mit einem gezielten Tritt zerstörte unsere Bastelei. 19 Stunden Arbeit waren kaputt. Die Jungs waren sauer. Als Kelly von Toilette zurückkam, wurde er von den wütenden Jungen empfangen. Mit Henni's Hilfe fuhr er und Antidu ins Krankenhaus. Dort wurde Antidu untersucht. Das Ergebnis war nur eine die Prellung. Noch im Krankenhaus wurden die Eltern angerufen. Antidu sollte abgeholt werden. Diese Vorgehensweise war auch mit den anderen Jungen abgestimmt. Im Lager wurde derweil ein sehr guter Nudelsalat gemacht. Den sollten wir beisteuern, für das große B.B.Q. am Abend. Jede Gruppe hat einen Salat zubereitet. Antidu konnte an diesem essen nicht mehr teilnehmen, denn seine Eltern hatten ihm bereits abgeholt.. Wir sind nicht im Zorn auseinandergegangen. Das Grillfleisch schmeckte vorzüglich. Von unserem Nudelsalat blieb nur ein Teller übrig. Bevor der jedoch Müll landete, machte sich Schlaaba über den Rest her. - Kelly

Dienstag 24.07.2001

Für heute hatten wir das Wildwasser Kanu gebucht. Dafür mussten wir schon wieder um 8:00 Uhr aufstehen. Doch diesmal ging das ohne meckern von Statten. Das Frühstück und das Spülen gingen uns leicht von der Hand. Der Bus brauchte diesmal nicht auf uns zu warten. Wir fuhren nach Belgien. An der Dommel angekommen, luden wir die Kanus ab. Wurzel und Quax bestiegen ein Kanu. Blubb und Schlaaba hatten das zweite Kanu. Kelly teilte sich sein Boot mit einem Holländer. Direkt am Anfang kamen wir in mehrere Staus. Viele Anfänger stellten sich quer oder kenterten bereits am Start. Wir mogelten uns so durch. Baumstümpfe, mitten im Wasser, oder Gestrüpp an den Rändern, waren die Herausforderungen. Nach dem Wurzel und ich uns immer mehr nach vorne gearbeitet hatten, verloren wir Kelly und Co aus den Augen. Wir kamen immer besser voran. Unterwegs haben wir ein anderen Pfadfinder sogar noch ein Stück mitgenommen. Wir haben hinterher gehört, das Schlaaba und Blubb baden gegangen sind. Allerdings nicht freiwillig. Kelly und der Leiter sind etwa 100 m vor dem Ziel auch baden gegangen. Die Videokamera von Kelly war kaputt. Endlich kamen auch die Anderen an. Zuerst wurden die Kanus abgeholt und dann kam erst der große Bus, um uns wieder ins Lager zu fahren. Die Rückfahrt habe ich genutzt, um zu schlafen. Im Lager blieben wir dann noch bis zum frühen Morgen wach. - Quax

Mittwoch 25.07.2001

Ruhetag! fertig! Kelly

Sch..., die anderen Inder geloben, weil ich soviel geschrieben habe. Ich sollte doch gefälligst mehr kritzeln. Na gut ,dass haben sie jetzt davon. Lange haben die gebraucht, um wach zu werden. Das Frühstück reichte schon in die Mittagszeit. Deswegen war es schon sehr heiß. Wir verbrauchen uns wieder in den Schatten. Schlaaba fing an mit Stöcken zu werfen. Wurzel nahm das sehr ernst. Kelly war der Sieger. Dann spielten wir Jenga und Phase 10. Kelly siegte. Das Mittagessen bestand aus: Duplo, Hanuta hier, Kinderriegel und Gummibärchen. Weil wir auch abends keine Lust mehr hatten zu kochen, fuhren wir mit dem Fahrrad nach Mc Doof. Sehr zur Freude der Kinder. Wir zogen uns den Schlabber Fraß rein. Schlaaba wollte seinen Halstuch mit einer Angestellten tauschen. Die kannte das Ritual der Pfadfinder allerdings nicht. Wegen unserer Fresserei, verpassten wir eine Youghourtschlacht im Lager. Wir machten eine neue Entdeckung. Über unseren Zelt Platz, flogen Fledermäuse. Wir legten uns ins Gras und beobachteten sie. Später waren wir noch im Aufenthaltszelt. Kelly

Donnerstag 26.07.2001

Heute wollten wir eigentlich Töpfern und Glas gravieren gehen. Leider wären die Töpfe nicht mehr gebrannt worden, deshalb wurde diese Aktivität abgesagt. Das gab uns jedoch etwas Zeit zum ausschlafen. Wir wurden dann in ein Glas Geschäft gefahren. Hier empfing uns eine ältere Dame. Sie zeigte uns Vorlagen und erklärte wie man Gravierstift arbeitet. Wir suchten uns unsere Motive aus und begannen zu arbeiten. Wir zerkratzten das Glas und am Ende kamen in sogar Bilder heraus. Dabei war der eine oder andere geschickter oder nicht. Da wir sehr schnell fertig waren, durften wir auch noch einen Spiegel gravieren. Alles in allem haben wir gute Arbeit abgeliefert. Wurzel kaufte sich noch Gravierstift. Im Lager fing er an alte Gläser zu verschönern. Im Lager zurück, spielten wir Karten. Dann sollte ich doch wahrhaftig kochen. Eine Tomatensuppe sollte es sein. Diese kochte etwas über. Später bin ich mit Kelly in die Stadt gefahren und habe eingekauft. Zum Abendessen gab es dann Rotkohl mit Frikandellen. Dieser Tag endete mit rumklettern in den Bäumen. Im großen Zelt wurde Musik gehört, oder hier setzten uns zu den Engländerinnen und spielten Karten. - Schlaaba.

Freitag 27.07.2001

Es ist 7:30 Uhr, die verschlafene Crew wurde freundlicherweise von Blubb geweckt. Jetzt hieß es, aufstehen, waschen und frühstücken. Und schon wartete der Bus auf uns. Quax und Wurzel wollte noch einmal den Survival Track besuchen. Gelegt, Schlaaba und ich fuhren nach Eindhoven. In einer großen Kletter - Halle, versuchten wir unser Glück an der Kletterwand. Uns wurden die Sicherheitsmaßnahmen erklärt. Danach konnten wir uns an den Wänden austoben. Sie waren unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsstufen. Jeder von uns konnte klettern, oder den Partner sichern das machte Spaß war aber auch anstrengend. Wir versuchten uns an den verschiedenen Wänden. Manchmal schafften wir es nach oben zu kommen, manchmal aber auch nicht. Später konnten wir zusehen wie die Profis an den Wänden hoch klettern können. Dabei bewegten sie sich wie, ja - wie den eigentlich? Auf jeden Fall besser als wir. Ausgelaugt und müde stiegen wir in dem Bus. Es ging wieder zurück ins Lager. An der Haltestelle, wo eigentlich Wurzel und Quax erwartet wurden, gab es eine Überraschung. Quax fehlte! Wurzel erzählte uns er wäre von einem Netz gefallen. Man hätte ihn ins Krankenhaus gefahren. Kelly war mal wieder geschockt. Er konnte aber nichts ändern und versuchte auf dem Rückweg auch ein wenig zu schlafen. Im Lager erkundigte er sich sofort bei der Lagerleitung, ob sie etwas gehört hätten. Man konnte ihm keine Auskunft geben. Etwas später kam dann Henny ins Lager. Sie hatte Quax mitgebracht. Er hatte sich "nur" ein paar schmerzhafte Prellungen zugezogen. Jetzt wurde festgestellt, dass wir noch einkaufen müssten. Doch keiner wollte so recht fahren. Quax konnte nicht mehr. Wurzel hatte ein Rad ab. Blubb schmerzte die Hüfte. Also bliebe nur noch Kelly und Schlaaba übrig. Die beiden gingen einkaufen. Dafür sollte Blubb dann kochen. Er kriegte fast Stielaugen. Er versuchte alles um diese Schicksal von ihm abzuwenden. Doch Kelly blieb hart! Als Blubb dann endlich kochte, da schloss Kelly in Augen. Und schon war es passiert. Das Gehackte fing an zu brennen. Ergebnis: Fettspritzer überall. Denn Schlaaba hatte versucht, das Unheil abzuwenden. So kam es, dass das Fleisch entweder angebrannt, oder noch nicht ganz durch war. Trotzdem konnten wir es noch genießen und es war schmackhaft! Um 21:00 Uhr begann die Abschlussfeier. Eric einer der Organisatoren, hielt eine kleine Rede. Anschließend gingen wir nach draußen zu den Fahnenmasten. Mit der gebotenen Ehrfurcht, wurden die Flaggen eingeholt. Vor dem NICES Logo, stellten wir uns auf damit alle Fotografen noch ein Abschlussfoto machen konnten. Aber ich glaube, dafür war es schon zu dunkel. Im großen Zelt wurden noch Abzeichen und Pfadfinderzubehör getauscht. Auch wir konnten uns daran beteiligen. So manches Halstuch, Abzeichen, oder Knoten wechselte den Besitzer. Es kam noch einmal Stimmung auf. Doch erste Tränen flossen. Es ist ebenso, wenn man Abschied nehmen muss. Irgendwann gingen auch wir schlafen - .Blubb

Samstag, 28.07.2001

Um uns herum wurde schon fleißig gepackt. Bei uns ging es erst nach dem Frühstück los. Entgegen unserer sonstigen Methode, mussten wir unseren Turm zuerst abbauen. Denn die Hölzer sollten mit einem Traktor weg gefahren werden. Quax stöhnte leise vor sich hin. Er hatte immer noch Schmerzen. Damit er daran nicht denken konnte, gaben ihm leichte Arbeiten. Irgendwann hatten wir die Sachen verstaut. Etwas wehmütig gingen wir zum Eingang. Dort verabschiedeten wir uns, von unseren Freunden. Kelly war gut gelaunt! Er ging mit uns in ein Eis Kaffee. Nach einer großen Portion Eis, fuhren wir los. Vor uns lag eine Strecke von etwa 180 Kilometer. Dafür brauchten wir etwa 2 1/2 Stunden. Kelly konnte sich an den Zeltplatz in s'Gravenzande erinnern. Er war vor fünf Jahren schon einmal dort. Das ist für sein Alter doch eine große Leistung. Wir bekamen vom Camp Warden unseren Platz zugewiesen. Wie durfte nicht mit dem Autor dorthin fahren. Dafür konnten wir kleine Handwagen benutzen. So gab es eine Gruppe die den Wagen entlud, eine andere Gruppe brachte die Sachen zu unserem Platz. Wir Worte noch die Zelte auf, dann gab es etwas zu essen. Tod und hundemüde fielen wir ins Bett. - eines habe ich noch vergessen! Blubb hat uns auch verlassen. Er wurde von seinem Vater in Nederweert abgeholt. Damit ist der Bericht von heute zu Ende. Wurzel

Sonntag, 29.07.2001

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag, haben wir heute lange geschlafen. Nach dem Frühstück setzen wir uns zusammen. Wir stellten das Programm für die nächste Woche auf. Für den Sonntag, also heute hatten wir vereinbart, dass wir zum Strand fahren wollten. Also packten wir die Badehose ein, bewaffneten uns mit Spaten und fuhren zum Strand. Als wir nach Minuten angekommen sind, mussten wir noch einmal Minuten zum Strand latschen. (das kam Dir nur so vor, Quax. Die Anderen brauchten nur 3 Minuten). Der machten uns erst einmal breit. Kelly hat versucht, uns einen Platz ohne Aussicht auf die Hügel zu besorgen. Doch das klappte nicht. Um uns herum, lagern Tausende von Frauen- , oben ohne! Das war ganz toll. Schlaaba und Wurzel buddelten erst einmal einen Sitzplatz. Doch bereits 5 Minuten später, waren wir im Wasser. Der arme Kelly konnte nicht in Schwimmen gehen.(warum? Null Ahnung!) Wir tobten uns im Wasser aus. An dem Wellenbrecher suchten wir nach Krebsen. Wie bemerkten nicht wie die Zeit vergangen ist. Als wir wieder im Lager waren, bin ich ins Bett gegangen, Kelly fuhr zum Telefonieren, Schlaaba und Wurzel besorgten Holz für den Lagerturm. Unsere Seile erwiesen sich als nicht brauchbar. So wurde der Bau verschoben. - Quax

Montag, 30.07. 2001

Dieser Tag wurde halb verpennt. Unsere Seile waren zu schwach und nicht reißfest. Wir fuhren mit dem Rad nach s'Gravenzande, um dort neue Seile zu kaufen. Wie ergänzten unsere Lebensmittel und fuhren anschließend zurück ins Lager. Wir spielten noch Phase 10 und bemerkten erst sehr spät, dass es bereits dunkel war. So war auch dieser Tag schon wieder zu Ende. - Kelly

Dienstag, 31.07.2001

2. Tag in Folge, den wir halb verpennt haben. Wir mussten noch einmal einkaufen fahren, bei der gestern eine Menge vergessen hatten. Endlich hatten wir einem Baumarkt gefunden. Wir kauften 102 Meter Seil ein. Damit konnten wir im Lager endlich unsere Brücke bauen. Es war schon imposant zu sehen, was man alles mit dem Holz bauen konnte. Am Abend kam auch Faxel. Der blieb von jetzt an bis zum Ende bei uns. Er war aber nicht alleine gekommen. Er brachte den Sturm mit. Aus unerklärlichen Gründen entschloss er sich, nicht in unseren Schlafzelt zu pennen, sondern im Aufenthaltszelt zu schlafen. Wir fanden das nicht schlecht, denn dadurch hatten wir genügend Platz für uns. Gute Nacht! - Schlaaba

Mittwoch, 01.08.2001

Heute wollten wir noch einmal an den Strand. So fuhren wir in die Stadt, kauften etwas zu essen und zu trinken und ließen es uns gut gehen. Durch den strengen Wind, kamen große Wellen. Das hat natürlich jede Menge Spaß gebracht. Schlaaba hatte die ganz große Klappe. Er meinte doch, dass er sich aus dem Sand selber befreien könne. Kelly hielt eine Wette dagegen. Kelly hatte recht. Er ist eben doch schon sehr alt und hat jede Menge Erfahrung. Kelly wusste, dass man sich nicht von selbst befreien kann. Der nasse Sand lässt keine Bewegung zu. Wir gruben Schlaaba sitzender Weise bis zum Hals ein. Über eine halbe Stunde versuchte er sich zu befreien. Das einzige was er erreichte war, dass er seinen Kopf bewegen konnte. Auch die Möwen erkannten, dass dort vielleicht etwas essbares war. Auf jeden Fall kamen sie etwas näher heran. Wir sind ja keine Unmenschen. Zum Schluss nahmen wir Schlaaba wieder mit ins Lager. Heute gingen wir etwas früher schlafen. Wir hatten für morgen etwas vor. Doch das soll ein anderer schreiben. - Wurzel

Donnerstag, 02.08.2001

Für heute stand De Efteling auf dem Plan. Dafür stehen wir sogar früh auf. Nach dem Frühstück fuhren wir mit Kelly's Colabüchse los. Im Auto schliefen wir alle ein. In De Efteling angekommen, teilten wir uns auf. Schlaabas, Wurzel und ich waren in einer Gruppe. Kelly und Faxel bildeten die andere Gruppe. Als erstes gingen wir auf die Python. Das ist eine der größten Achterbahnen der Welt. Diese Bahn hat zwei Loopings und zwei Schrauben. Wir mussten das Ding mindestens viermal ausprobieren. Danach gingen wir zur Pegasus. Das ist eine Holz Achterbahn. Auch diese war nicht schlecht. Eine weitere Achterbahn war die Vogel - Rok. Diese Bahn verläuft in absolut dunklen. Jetzt war die Villa Volta an der Reihe. Das ist ein Haus, welches sich im Inneren drehen kann. Weitere Attraktionen, wie der Traumflug und die Schiffsschaukel standen auf unserem Wunschzettel. Der Traumflug erst einer Reise durch das Land der Kobolde und Feen. Müde und erschöpft, gingen wir zum Auto zurück. Im Lager hatte keiner mehr Hunger. So wurde nicht mehr gekocht. Später sind Kelly, Faxel und der Campwarden noch ein Bier trinken gegangen. Der Rest unserer müden Bande gingen sehr früh schlafen. Von einem Gewitter wurden wir wieder wach. Als Kelly wieder im Lager war, meckerte er uns an. Wir hatten alles draußen stehen gelassen. - Quax

Freitag, 03.08.2001

Auch heute wollten wir wieder früh aus dem Lager. Es stand ein Besuch in Scheveningen an. Wir wollten das Sea Life Center besuchen. Aber weil es in der Nacht heftig geregnet hatte, blieben wir etwas länger in den Schlafsäcken. Als wir endlich losfuhren, wurde das Wetter besser. In Scheveningen kam die Sonne zum Vorschein. Ihre suchten einen Parkplatz und gingen in das Center. Hier sahen wir Heringe, Rochen, (die wir streicheln durften) Haie und andere Meerestiere. Das ganze Haus war voll mit Aquarien. In einem Glastunnel konnten wir die Haie von unten bestaunen. Seepferdchen wurden als schützenswert dargestellt. Interessant waren auch die Eier von Haien und Rochen. Der Bereich mit Südsee Fischen ist farbig und sehr bizarr. Die Seepferdchen werden hier gezüchtet, damit sollen sie vor dem Aussterben bewahrt werden. Auch andere Fische stehen hier auf der Liste der zu schützenden Arten. Als wir nach 2 Stunden das Sea Life Center. wieder verlassen haben, hatten wir keine Lust mehr, dass Space Center zu besuchen. Statt dessen fuhren wir zurück ins Lager. Unterwegs meinte Kelly, wir könnten doch nach Hoek van Holland fahren.. ist das Tor zur großen und weiten Welt. Es ist die Ausfahrt von Rotterdam. Alle Schiffe müssen diesem Weg nehmen. Es war ein Besucher Zentrum eingerichtet. Dort konnte man sich Informationen zu den Schiffen und Hafenanlagen, via Computer holen. Sogar ein Radargerät ist dort verhanden. Man konnte das Schiff was draußen vorbeigefahren ist, auf dem Gerät sehen. Endlich hatten wir die Schnauze voll. Es ging zurück ins Lager. Nach dem Abendessen spielten wir wieder Phase 10. Faxel, als Anfänger war der große Gewinner an diesem Abend. Er ging fröhlich. ins Bett. Die anderen liefen zum Schlafzelt. Damit war dieser Tag zu Ende. - Kelly

Samstag, 04.08.2001

Wie am vergangenen Mittwoch, mussten wir heute die sanitären Räume reinigen. Wir nahmen also die Eimer, Besen und Schrubber. Auch diese Arbeit muss getan werden. Als wir fertig waren, durften wir wieder an den Strand. Vorher hatten wir Kelly jedoch einen freien Tag geschenkt. Sichtbar froh, verließ er das Lager. Er fuhr nach Den Haag, um seinem Hobby nachzugehen. Er befasste sich mit seiner Straßenbahn. Für uns ist dieser Schwachsinn zu langweilig. Wir hatten unseren Spaß am Strand.(trotz Kälte und Wind). Wir haben uns im Sand gewälzt oder sprangen durch die Wellen. Eine junge Frau verlor ihren Bikini in den Wellen. (schön!) Auf dem Rückweg kauften wir noch das Nötigste ein.(unwichtige Sachen kaufen wir nicht) Im Lager waren mittlerweile die Eltern von Quax eingetroffen. Zusammen mit Kelly soffen sie den Kaffee. Sie waren schon hier, weil Quax Eltern ihren Sohn noch mit in den Urlaub nehmen wollten und Kelly seine schönen Momente beenden muss. Wir mussten sofort Kartoffeln schälen und reiben. Es sollte Reibekuchen geben. War das eine Arbeit! Um so besser haben sie geschmeckt. Es blieben sogar welche für den nächsten Tag übrig. Ein paar Spiele ließen den Tag zu Ende gehen. - Schlaaba

Sonntag, 05.08.2001

Alles hat ein Ende, auch diese große Fahrt geht zu Ende. In der Nacht fing es noch einmal heftig an zu regnen. Gewitter und Sturm brachte die Gegend in Gefahr. Wir hatten noch Glück im Unglück. Im Großraum Den Haag wurde der Notstand ausgerufen. Unser Platz war mit einer Drainage ausgestattet. Außerdem konnte der Kanal mit einer Pumpe vor dem Überlaufen bewahrt werden. Wären unsere Zelte nur um ein paar Meter wo anders aufgebaut worden, so wären wir in der Nacht davon geschwommen. Große Pfützen hatten sich auf unseren Platz gebildet. Wir hofften auf eine Wetterbesserung. Wieder hatten wir Glück. Der Regen ließ etwas nach und wir begannen mit dem Abbau des Turmes. Zwischendurch gab es noch eine Mahlzeit. Danach konnten die Kocher ebenfalls verstaut werden. Ganz zum Schluss wurden die Zelte abgerissen und verpackt. Mit den Hand Wagen brachten wir alles zu unseren Autos. Schnell waren sie gepackt und wir verabschiedeten uns beim Camp Warden. Von den Quax'sens bekamen wir noch Eis spendiert und dann ging es zurück nach Wuppertal. Am Gruppenraum halfen uns die Eltern ein Ausladen der Autos. Der Pfarrer wunderte sich noch, weil wir so wenig Leute waren. Das war aber auch eine kuriose Geschichte mit dieser Großfahrt. Über 50 Prozent der Teilnehmer war nicht mehr bei uns. Trotzdem war es eine gute Freizeit -. Kelly

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